Zeitarbeit

Wissenswertes über Zeitarbeit:

Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Zeitarbeit sind in Deutschland im Arbeitnehmer-überlassungsgesetz (AÜG) geregelt.

Danach benötigen Firmen, welche die Arbeit-nehmerüberlassung betreiben wollen, eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit.
Wir sind im Besitz dieser Erlaubnis!

Der Deutsche Bundestag hat das AÜG Ende 2016 überarbeitet. Die neuen Regelungen sind zum 1. April 2017 in Kraft getreten:

  • Demnach sieht das Gesetz eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten für den jeweiligen Zeit-Arbeitnehmer vor.
  • Equal Pay-Anspruch nach neun Monaten:
    Werden bei der Arbeitnehmerüberlassung Zeitarbeitstarifverträge angewendet, hat der Leiharbeiter seit dem 1. April 2017 grundsätzlich nach 9 Monaten ununterbrochener Überlassung an denselben Kunden einen gesetzlichen Equal Pay-Anspruch.
    Es sei denn, es gelten bei der Überlassung (zusätzlich) Branchentarifverträge.
  • Der schriftliche Vertrag zwischen Zeitarbeitsunternehmen und Kunden muss ausdrücklich als „Arbeitnehmerüberlassungsvertrag“ bezeichnet werden.
  • Weiterhin ist der jeweilige Zeitarbeitnehmer vor der Überlassung und im Arbeitnehmerüber-lassungsvertrag namentlich zu benennen.

Tarifverträge

Ein Großteil der Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit wird durch Tarifverträge arbeits-vertraglich abgesichert. Die Zeitarbeitsbranche hat eine der höchsten Tarifbindungen aller Wirtschaftszweige in Deutschland.

Die Premium Job GmbH hat sich für den Tarifvertrag des BAP (Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister) entschieden, den dieser mit den DGB-Gewerkschaften abge-schlossen hat. Seit 2012 gelten übrigens noch zusätzliche Branchenzuschläge.

Für uns gilt der Grundsatz, dass eine faire Bezahlung von Leiharbeitnehmern selbstverständ-lich sein sollte.